Werben um die Besten

Mit einer dreitägigen Veranstaltung Anfang Dezember hat sich EB gemeinsam mit dem Unternehmensbereich ED und der Forschungseinheit RAB Studenten und Doktoranden baurelevanter Studiengänge als attraktiver künftiger Arbeitgeber präsentiert.

BASF-Werben um die Besten 2

„Was Bauingenieure betrifft, ist der Arbeitsmarkt so gut wie leergefegt“, erklärt Manfred Schnapp von E-EBE Human Resources die aktuelle Ausgangssituation für BASF als potenziellen Arbeitgeber in der Baubranche. Ein Grund dafür ist die Finanzkrise von 2009, die auch die Bauwirtschaft empfindlich getroffen hatte – und mit mangelnden Jobaussichten hatten auch die baubezogenen Studiengänge schlagartig erheblich an Beliebtheit verloren. Mittlerweile hat sich die Branche weltweit erholt, in vielen Regionen boomt das Thema Bau sogar – und nun fehlt es an universitär ausgebildeten Nachwuchskräften. „Besonders in Europa gibt es einen echten Mangel“, so Schnapp. Hierbei besteht eine zusätzliche Herausforderung im Wettbewerb um die besten Absolventen: Die BASF ist als einer der wichtigsten Chemiekonzerne der Welt bekannt – als potenzieller Arbeitgeber in der Baubranche wird das Unternehmen von Studenten und Doktoranden jedoch weniger wahrgenommen. Mit gezielten Maßnahmen will EB das ändern und sich bei den Absolventen als attraktiver Arbeitgeber positionieren. „Denn die Absolventen von heute sind die Berufserfahrenen von morgen“, betont Schnapp. Und Nachwuchs wird dringend gebraucht: „Auch bei uns gehen Mitarbeiter in den Ruhestand; in den nächsten fünf Jahren voraussichtlich rund 50 allein in Marketing und Vertrieb in Europa.“

Eine dieser Maßnahmen waren die BASF DAYS Construction Chemicals Anfang Dezember. Unter anderem über Facebook und Linkedin hatte EB Studenten und Doktoranden aus baubezogenen Studiengängen eingeladen, sich um die Teilnahme an einer dreitägigen Informationsveranstaltung zu bewerben: Auf dem Programm standen eine Reihe von Vorträgen zu BASF, Bauchemie und EB im Allgemeinen, zu Innovationen und Forschung sowie zu Produktgruppen, Fallbeispielen, Anwendungen und Systemlösungen: Hier durften die Gäste teilweise sogar selbst ausprobieren, was bauchemische Lösungen bewirken können. Darüber hinaus gab es Gelegenheit zum Austausch der Gäste untereinander und zum Kennenlernen einiger Kolleginnen und Kollegen – darunter auch Führungskräfte – aus den baurelevanten Unternehmensbereichen EB und ED sowie der Forschungseinheit RAB. Ein Besuch auf einer Großbaustelle im Werk Ludwigshafen, eine Werksrundfahrt und eine Führung durch den BASF-Weinkeller rundeten die Veranstaltung ab.

„Wir haben uns im Laufe des Jahres schon an einigen Hochschulen im Rahmen spezieller Veranstaltungen präsentiert“, berichtet Schnapp. „Aber diesmal wollten wir einen Querschnitt der Besten von verschiedenen Unis und auch aus verschiedenen Ländern.“ Rund 120 Bewerbungen aus über 20 Ländern seien für die 25 freien Plätze eingegangen, davon mindestens 50 ganz hervorragende, so Schnapp: „Dies zeigt deutlich das große Interesse und wir planen bereits jetzt, eine ähnliche Veranstaltung auch im kommenden Jahr durchzuführen.“ 

 BASF-Werben um die Besten 3

Und wie kam EB als potenzieller Arbeitgeber bei den künftigen Bauingenieuren, Chemikern und Materialwissenschaftlern an? „Ganz ausgezeichnet“, so Schnapp. „Die Studenten und Doktoranden waren zwar sehr gut vorbereitet und deshalb nicht mehr allzu überrascht von den breit gestreuten Aktivitäten der BASF in der Baubranche. Aber im Detail konnten wir sie durchaus beeindrucken. Vor allem unsere Innovationskraft, die Vielfalt unserer kundenspezifischen Lösungen sowie der direkte Kontakt zu unseren Experten und dem Management haben einen mehr als positiven Eindruck hinterlassen und für durchweg sehr gutes Feeback seitens der Teilnehmer gesorgt.“ BASF sollte diese Veranstaltung unbedingt weiterhin anbieten, man würde sie uneingeschränkt weiterempfehlen, so die einhellige Meinung der Teilnehmer: Selbst wenn man sich vorher gründlich informiert hatte – die drei Tage mit den Experten hätten dem noch eine ganze Menge hinzugefügt. „Ich wusste nicht, dass BASF so viele Karrieremöglichkeiten zum Thema Bau anbietet“, staunte zum Beispiel Marek Kováč von der Technischen Universität Kosice. „Dieses umfassende Wissen und die vielen verschiedenen Bereiche, in denen BASF die unterschiedlichsten Bauprojekte unterstützt, haben mich schon beeindruckt“, so Shirin Fataei Bolourchi von der TU Dresden. Und Bojan Djokic von der Universität Belgrad hob besonders den Eindruck von einem möglichen künftigen Berufsleben hervor, den die Veranstaltung vermittelt hat: „Ich kann mir sehr gut vorstellen, in diesem Umfeld mit solchen Kollegen zusammenzuarbeiten.“