Boote aus Beton

Bei der 16. Deutschen Betonkanuregatta in Köln präsentierte sich EB mit Master Builders Solutions als Sponsor der Veranstaltung unter anderem als potenzieller künftiger Arbeitgeber für die Teilnehmer.

Am 10. Juni wurden im Fühlinger See in Köln ganz besondere Boote zu Wasser gelassen: Die 80 Kanus, die sich hier einen harten Wettkampf in verschiedenen Kategorien lieferten, waren aus Beton konstruiert. Die insgesamt mehr als 1.000 Teilnehmer waren Studenten und Schüler von Institutionen, an denen Betontechnik gelehrt wird, und das ganze war selbstverständlich mehr als ein reiner Spaß: Es ging darum, im Team zusammenzuarbeiten und über den alltäglichen Tellerrand zu schauen. Beton als Baumaterial war den Studenten bekannt, damit beschäftigen sie sich ständig. Aber wie bringt man den künstlichen Stein zum Schwimmen?

Der Bau der Betonkanus unterlag klaren Regeln: Die fertigen Boote mussten zwischen vier und sechs Meter lang und 0,7 bis einen Meter breit sowie aus bewehrtem Beton, Feinbeton oder Zementmörtel hergestellt sein – der Kunststoffanteil durfte maximal zwei Kilogramm pro Kanu betragen, inklusive Anstriche, Haftbrücken und etwaiger Anteile im Beton. Die Wasserdichtigkeit der Boote musste ausschließlich durch die Zusammensetzung und Verarbeitung des Betons erreicht werden und Hilfsmittel, die das Kanu zusätzlich aussteifen, waren nicht erlaubt. Dazu kamen noch einige sicherheitsrelevante Vorgaben wie Bojen und Auftriebskörper.

 Boote aus Beton

„Für uns ist das Betonkanurennen ein ideales Umfeld, in dem wir uns als interessanter potenzieller Arbeitgeber präsentieren können“, erklärt Manfred Schnapp von E-EBE Human Resources. „Alle Betonkanuten bei dieser Veranstaltung sind angehende Bauprofis, die sich aktuell in ihrer Ausbildung mit Beton beschäftigen. Und sie beweisen mit der Teilnahme an diesem Rennen einige Eigenschaften, die wir an künftigen Kollegen sehr schätzen: Sie haben Spaß an Herausforderungen und sie sind Teamplayer.“ Gut möglich, dass den Teilnehmern am Betonkanurennen die bauchemischen Lösungen von EB bereits ein Begriff sind – „aber mit unserem Engagement für die Veranstaltung haben wir sichergestellt, dass uns die richtigen Leute wahrgenommen haben: Ob sie künftig unsere Produkte für ihre Projekte nutzen oder ob sie sich nach ihren Abschluss bei uns bewerben.“

Boote aus Beton 

Gewonnen haben die Regatta übrigens sowohl in der Damen- als auch in der Herrenkonkurrenz die Teams der HTWK Leipzig, der Konstruktionspreis ging an die ETH Zürich, den Gestaltungspreis an die Hochschule Darmstadt. Das leichteste Kanu hatten die Teilnehmer der TU Dresden gebaut, das schwerste mit 409 Kilogramm das Team der Beuth Hochschule für Technik Berlin. Den Preis der offenen Klasse gewann die TU Dresden mit einer Badeplattform mit Sprungturm und Wasserrutsche, ebenfalls aus Beton. Und bei den erfolgreichen Teams aus Leipzig und Dresden hat Master Builders Solutions ganz sicher einen besonders positiven Eindruck hinterlassen: EB-Vertriebsingenieur Stefan Feist hatte sie mit Master-Builders-Solutions-Betonzusatzmitteln beim Bau ihrer Siegerkanus unterstützt.